Bunt darf es sein

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Emils Mama brauchte mal wieder ein Geschenk und entschied sich für eine Kalenderhülle und ein kleines Stiftemäppchen. In der Gestaltung ließ sie mir freie Hand, nur eine Bedingung nannte sie: Bunt darf es sein. Ich bin immer noch ganz verliept in das tolle, fröhliche Wachstuch aus Kroatien, dass ich mich dafür entschied. Außerdem hat Wachstuch den Vorteil, dass es nicht so leicht verschmutzt und es abwischbar ist. Am Ende war ich schon ein wenig traurig, dass ich die Sachen hergeben musste. Aber noch ist genug da vom Wachstuch, da näh ich bestimmt noch ne schicke Windeltasche oder oder oder …

Hochzeit auf Burg Mildenstein

Dû bist mîn, ich bin dîn:
des solt dû gewis sîn;
dû bist beslozzen in mînem herzen,
verlorn ist daz slüzzelîn:
dû muost och immer darinne sîn.

Am Wochenende hat meine Tante zum 3. Mal geheiratet (don’t judge – Die Liebe geht manchmal seltsame Weg und umso schöner, dass sie sich nun nach über 30 Jahren doch gefunden haben). Und nach 2 recht normalen Hochzeiten sollte es diesmal etwas ausgefallener sein – mittelalterlich. Das Tolle daran, man muss sich kaum Gedanken um das Outfit machen. Mein Kleiderschrank gibt im Moment nix Schickes für eine Hochzeit her, dass heißt ich hätte mir etwas kaufen müssen. So bin ich einfach in den Kostümverleih und hab mir was aus dem riesigen Sortiment ausgesucht. Bei uns in der Nähe kann man bei der Arbeiterwohlfahrt Kostüme für rund 20 € (je nach Kostüm) für 4 Tage ausleihen. Für 20 € hätte ich wohl kaum ein neues schickes Outfit bekommen.

Mein Cousin wünschte sich für seinen Hund auch ein Kostüm, da dieser mit zur Hochzeit kommen sollte. Also hab ich den guten Jacky vermessen (Halsumfang, Länge des Rückens und Bauchumfang). Im Stoffsortiment bei Kars*tadt fand sich ein günstiger Samtstoff in der Farbe Tannegrün, perfekt für einen kleine Försterhund. Zuhause hatte ich noch die Goldborte und meine Mama meinte noch “J”s aus goldene Pallietten aufnähen zu müssen. Es glitzerte toll, aber von der Ausführung war ich nicht so ganz überzeugt. Aber was soll ich sagen, Jacky war der Star der Veranstaltung. Er hatte es besonders dem Burgvogt angetan, der uns an diesem Nachmittag durch “seine” Burg führte und uns im Bogenschießen lehrte. Jacky selber fand sich wohl auch ganz toll in seinem Kostüm, er ließ sich anstandslos ankleiden und von allen bewundern. ;)

12 von 12 im Juli

Schon wieder ist ein Monat rum und Caro ruft uns auf 12 Bilder aus unserem Tag zu zeigen:

Mein Tag beginnt gegen acht und der Blick auf die Wetterstation ist eher so bäh… aber was soll’s wird sicher noch schön heute.

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Herr B. hat schon den Frühstückstisch gedeckt und Kaffee gemacht. Bester Herr B. <3

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Im Büro gibt’s dann ein 2. Frühstück. Leider nicht so mein Fall und völlig überteuert.

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“Freitag ab eins macht jeder seins” – Feierabend.

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Simson – Fahrerin mit der guten alten Mollidecke vermutlich auf’m Weg an den See.

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Bevor es nach Hause geht, noch ein Stopp im Kostümverleih. Die Tante heiratet morgen mittelalterlich.

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Das wär doch mal ein Kostüm!!!

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Ich geh dann aber doch lieber traditionell. ;) Schick, oder?

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Nachmittags kam allerliebster Baby-Besuch samt großer Schwester und Emil. Leider hab ich es total verpasst Fotos zu machen, aber die Herzensfreundin war so lieb mir dieses Foto zu schicken. Die kleine Maus trug heute nämlich Dorfjeans.

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Das Hochzeitsgeschenk beinhaltet einen zimmereigenen “Misthaufen” und “Wasserfall” und muss noch verpackt werden.

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Jetzt noch ein wenig relaxen und an den 12von12 tippen.

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Ein schnelles Abendbrot zwischen den chaotischen Hochzeitsvorbereitungen.

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Alle anderen Teilnehmer findet ihr wie immer in Caros Liste.

Immer eine Reise wert – Kroatien

Seit 2006 zieht es den Herrn B. und mich immer wieder nach Kroatien. Immer an den gleichen Ort. Und immer wieder ist es toll. Für den ein oder anderen mag es etwas langweilig sein, immer an den gleichen Ort zu reisen, aber damit können wir leben. Uns gefällt es dort sehr, wir fühlen uns wohl und wir wissen, dort ist Urlaub, Entspannung und ganz wichtig sauberes klares Wasser zum Schnorcheln. ;)

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Mein perfekter Urlaubstag in Diklo/Zadar:

  • Ich werde von der Sonne geweckt. Bei einem Urlaub im Juni und einem Schlafzimmer in Richtung Nord/Ost, kann das auch schon mal gegen früh um 5 Uhr sein.
  • Es folgt ein entspanntes langes Frühstück mit viel Kaffee und frischem Brot/Baguette von der Peckari und dazu ein herrlicher Blick auf’s Meer. Lino Lada darf dabei auf keinen Fall fehlen.
  • Danach geht es eine Runde mit dem Boot Richtung Uglian oder auch Duki Otok. Die alten Bunker für Schnellboote noch aus Kriegszeiten sorgen für Gänsehaut und Abenteuer.
  • Dann endlich eine Runde schwimmen oder schnorcheln. Dabei Fische beobachten und Muscheln sammeln.
  • Zum Strand gehört natürlich auch eine ordentliche Strandlektüre. Meine Urlaubbuchliste 2013: “Er ist wieder da“,  ”Wir beide, irgendwann.“, “Dann press doch selber, Frau Dokta!“, “Übermann” und “one fifth avenue
  • Zum Mittag gibt’s Melone und Abendbrot im Konoba Rafelo. Lecker!
  • Danach noch ein Eis bei Donat und ein Bummel durch die Altstadt bis zur Meeresorgel im Hafen.

Ein Wochenende lang zu dritt

Einmal im Jahr reist die Familie von Herrn B. für ein verlängertes Wochenende ins Vogtland. Herr B.’s Oma ist dort aufgewachsen und die Familie geht dort gern wandern. Herr B. und ich nutzen das Wochenende dann gern zum Geocaching, dann wird das Wandern etwas interessanter. ;)

Diesmal hatten wir die Schnulli mit dabei und ich war schon sehr aufgeregt, wie das so sein wird ohne ihre Mama. Wird sie überhaupt einsteigen? Was wenn Sie Heimweh hat? Und überhaupt, die ganze Verantwortung für so einen kleinen Menschen… Da war mir doch schon sehr mulmig. Aber es war toll und all die Sorgen umsonst. Als wir die Schnulli am Samstag früh abholten, stand sie schon neben ihrer gepackten Tasche und sprang aufgeregt auf und ab. Sie konnte es gar nicht abwarten. Ein sehr gutes Zeichen. Noch kurz von Mama, Oma und Opa verabschiedet und dann ging es los. Auf der Autobahn hat sie uns halb ein Ohr abgequatscht und alles kommentiert, vor allem den Fahrstil von Herrn B.  ”Nicht so schnell!” :D

Im Vogtland angekommen, begrüßten wir erstmal den Rest der Familie und bezogen schnell unser Zimmer. Kurz noch den Rucksack mit allem Möglichen bepackt. (Die Seifenblasen war der Hit für alle und wurden ständig und immer wieder herausgeholt.) Und dann hieß es wander – 3km von Grünbach nach Muldenberg, durch den Wald. Die Schnulli und auch das Wetter hielten prima durch und nur das letzte Stück wollte sie dann lieber auf die Schultern.

In Muldenberg gab es eine kleine Stärkung und eine Vorführung des Flößervereins über die Kunst des Flößens. Ein kleiner Geocache hatte sich dort auch versteckt und konnte nach kurzer Suche geborgen werden. Am Nachmittag ging es dann mit der Bahn zurück und im Pensionszimmer fiel die Schnulli dann schon fast alleine ins Bett für ein kurzes Spätnachmittagsschläfchen. Herr B. nutzte die Pause für eine Joggingrunde und ich schloss ebenfalls kurz die Augen. Am Abend standen noch Bowling und ein leckeres Essen im Pfannekuhngkeller auf dem Programm.

Geocaching im Vogtland

Am nächsten Morgen würden wir 6:15 Uhr von unserem kleinen Schnulliwecker zum Aufstehen geweckt. ;) Den Tag verbrachten wir im Tierpark und im Kispi, einem tollen Indoorspielpaltz in Grünbach. Wir waren die einzigen Gäste dort und konnten uns überall austoben. Herr B. schlug mich mehrfach beim Tischtennis, Kickern (war sehr knapp mit 9:10) und beim Mensch Ärger Dich Nicht. Die Schnulli hatte ihren Spaß beim Rutschen, Hüpfen, Klettern, in der Puppenecke und beim Malen. Außerdem haben wir zig mal Memory gespielt, allerdings ohne den Hauch einer Chance gegen die Schnulli. An diesem Tag fiel der Mittagsschlaf aus und beim Abendessen hatte ich kurz Sorge die Schnulli würde am Tisch einschlafen.

Tierpark Frankenberg

Kispi Grünbach

Montag hieß es schon wieder Abschied nehmen vom Vogtland. Auf der Heimreise wollten wir aber noch einen kurzen Abstecher machen und mal schauen wo Rapunzel wohnt. Der Märchenpark im Freizeitpark Plohn ist wirklich sehr niedlich gemacht und genau richtig für so kleine Kinder.  Wir haben ganze Bauklötzer gestaunt wie gut die Schnulli sich in der Märchenwelt auskennt. Sie hat fast alle Märchen sofort erkannt. Eine ganze Weile standen wir bei Frau Holle und haben zugeschaut wie sie ihr Kissen schüttelt. Das Märchen wird kurz zusammengefasst und dabei werden die Figuren animiert und es gab einen sprechenden Ofen und Baum. Sehr zauberhaft. Rapunzel haben wir auch recht schnell gefunden und in ihrem Schloss konnte man sogar Karussel fahren. Die Schnulli hat auch fast alle Fahrgeschäfte für ihr Alter mitgenommen, der Rest war auf Grund des Wetters nicht nutzbar. Herr B. und ich sind da nicht so schwindelfrei… :)

Der Park und vor allem der Besuch bei Rapunzel waren ein gelungener Abschluss für unseren Urlaub und eine erschöpfte, aber glückliche Schnulli schlief schon kurz nach der Autobahnauffahrt.

Freizeitpark Plohn

Es war ein tolles Wochenende! Heimweh hatte die Schnulli keins. Sie hat immer mal wieder von ihrer Mama und ihrem Papa erzählt, aber nie “Ich will zu meiner Mama.” Ich freu mich sehr, dass sie sich bei uns so wohlfühlt und das war sicher nicht unser letzter gemeinsamer Urlaub.

Die Herzensfreundin hat eine ganz zauberhafte Tochter und ganz viel richtig gemacht! Und bei Nummer 2 klappt das sicher nochmal so toll. ;)

12 von 12 im April II

Nach einem Jahr Pause bin ich heut wieder mit dabei. Hier nun mein Tag in Bildern:

12von12 im April Teil Eins

Das übliche Programm bevor es aus dem Haus geht // Ein zweites Frühstück im Büro // Zum Mittag dann ein paar Nudeln am Platz // Und zum Nachtisch einen leckeren Muffin mit Oreo-Keks und Erdnussbutter übrig vom gestrigen Mädelsabend, passt perfekt in die kleine Box die ich letzten Monat bei Caro gewonnen hab

12von12 April 2013 Teil 5-8

Herr B. und ich warten auf den Freund der Schwester, leider dauerts noch // Egal, es wird endlich Frühling und wir können mit offenem Schiebedach durch die Stadt düsen// Zuhause wartet meine Textilschweden-Bestellung auf mich // Die neuen Hosen werden gleich mal zu einer kleinen Jogging-Runde ausgeführt (3,3 km und ich will nicht mehr leben weiter… soll ja irgendwann besser werden!?!?)

Nach dem Sport geht es duschen und nun riechen meine Haar nach dem pinken Kaugummi aus der Tube (kennt den noch jemand?) // Ein kleine Stärkung mit dem weltbesten Käse überhaupt. Den Käse räuchert mein Onkel selber und der schmeckt einfach grandios // Der Container auf’m Bau ist auch schon wieder voll, waren Sie also fleißig unsere Helfer // Bald, bald ist SIE da. Nur noch wenige Wochen dann ist endlich die kleine Prinzessin der Herzensfreundin da. Die große Schwester und ich freuen uns schon so. <3 <3 <3

Alle restlichen 12von12-Teilnehmer tummeln sich wie immer bei Caro und ihrem Sekretär. Jetzt geh ich ins Bett und morgen schau ich dann wie euer 12. so war.